Schul-Sozialarbeiter an der AFR

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Mein Name ist Markus Hieb. Ich bin seit dem 09.01.2012 als Schulsozialarbeiter an der Anne-Frank- Realschule tätig. Anstellungsträger ist das Jugendamt der Stadt Bochum.

Die Schulsozialarbeit setzt sich zum Ziel, durch enge Kooperation von Schule und Jugendhilfe, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung gemeinsam zu fördern. Dabei werden Schülerinnen und Schüler und deren Eltern von mir bei schulischen und persönlichen Problemen unterstützt, beraten und begleitet. Meine Angebote ergänzen die Arbeit der Schule und werden mit den Lehrkräften fortlaufend abgestimmt.

Als Schulsozialarbeiter arbeite ich nach folgenden Prinzipien:

  • Prinzip „Freiwilligkeit“: Für alle sozialpädagogischen Angebote entscheiden sich die einzelnen Schüler/Schülerinnen, Klassen, Eltern etc. freiwillig. Konkrete Angebote können daher von Schuljahr zu Schuljahr variieren.
  • Prinzip „Verlässlichkeit“: Hat sich ein Schüler/eine Schülerin oder eine Klasse grundsätzlich für ein Angebot entschieden, ist es für den vereinbarten Zeitraum für alle Seiten verpflichtend – Ausnahme nur bei nachvollziehbaren und sinnvollen Gründen.
  • Prinzip „Vertraulichkeit“: In Beratungsgesprächen mit mir als sozialpädagogischer Fachkraft gemachte Äußerungen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ausnahmen gibt es nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen oder bei Gefährdungssituationen. (Schweigepflicht nach § 203 StGB)

Meine Tätigkeit an der Anne-Frank-Realschule umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Die Einzelfallarbeit mit Schülerinnen und Schülern als Hilfe in Krisensituationen, um die Klärung von Konflikten zu fördern. Beratung bei schulischen wie persönlichen Themen und Problemen der Kinder- und Jugendlichen.
  • Beratung und Unterstützung rund um das Thema Bildungs- und Teilhabepaket. Die Anträge dafür finden Sie hier .
  • Soziale Gruppenarbeit im Sinne von zielgruppen- und themenorientierter Arbeit mit Kleingruppen wie z.B. eine „Konflikttraining für Jungs“. Auch Angebote für Klassen zum Themenbereich „Soziales Lernen“ gehören dazu.
  • Telefonisches und persönliches Beratungsangebot für Eltern, zur Unterstützung bei erzieherischen Fragestellungen und privaten Problemen.
  • Beratung und Austausch mit Lehrerinnen und Lehrer sowie mit Berufswahlkoordinatoren, der Berufseinstiegsbegleitung und dem Beratungslehrer. Durch diese enge Zusammenarbeit können Krisen rasch wahrgenommen und Lösungen aufeinander abgestimmt angegangen werden.
  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit außerschulischen Institutionen wie z.B. Beratungsstellen, Psychologen, Therapeuten, SD, Jugendzentren etc.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Hieb